Den Schalter umlegen - die große Verlockung

leere SprechblaseEs ist einfach verlockend: immer dann, wenn uns etwas in tiefster Seele weh tut, einfach einen Schalter umlegen, mit dem wir das Weh-tun wegdrücken, und schon fokussieren wir uns lieber auf das, was wir gerade als wichtiger erachten. Und tatsächlich geht dieses Schalter umlegen eine ganze Weile richtig gut, ist in der einen oder anderen Situation sogar absolut angebracht. Aber auf Dauer?

Auf Dauer ist dieses Schalter Umlegen unglaublich anstrengend und fordert immer mehr Aufmerksamkeit. Denn der Schalter muss immer öfter immer vehementer umgelegt werden, bis daraus ein Automatismus wird, den wir genauso wegdrücken wie das, was weh tut. Dadurch stecken wir immer mehr Energie in das, was wie eine Leuchtschrift in unserer Seele brennt, sei es ein Verlust, ein Verrat oder ein anderer traumatischer Schmerz. Bis wir für das, was wir gerade als wichtiger erachten, kaum noch Energie übrig haben. Und bis wir kaum noch wissen, wie es sich angefühlt hat, als wir noch voller Lebenslust steckten.

Mental-Techniken für das Verabschieden von Schmerz

Jeder Schmerz tut so lange weh, wie er weh tut. Klingt banal. Es zu akzeptieren ist meist alles andere als banal. Sonst würde das einfache Schalter-Umlegen keine solche Verlockung darstellen. Doch wie sollen wir einen Schmerz bewältigen, ohne ihn zu akzeptieren? Strategien und Methoden zur Verabschiedung eines Schmerzes scheinen diese Akzeptanz zu fördern. Doch viele Mental-Techniken entpuppen sich früher oder später als die große, bekannte Verlockung:

Schalter umlegen und das Weh-tun wegdrücken. Schließlich kann es ja nicht sein, dass die Leuchtschrift in der Seele immer noch brennt und weh tut, obwohl ich mich doch ganz bewusst in fachkundigem Rahmen von ihr verabschiedet habe. Kann aber doch sein. Sonst würden wir sie ja nicht trotzdem weiter spüren, und wieder an den Punkt kommen, an dem wir keine Energie mehr haben für das, was wir gerade als wichtiger erachten. Und bis wir wieder kaum noch wissen, wie sich unsere Lebenslust mal angefühlt hat.

Individuelles Schicksal als persönlichen Lehrweg verstehen

Dass wir uns von einem Schmerz ein für alle Mal verabschiedet haben, können wir mit unserem Ego so oft beschließen, wie wir wollen. So lange er noch weh tut, tut er noch weh und verursacht körperliche Symptome. So lange wir ihn spüren wie eine Leuchtschrift, die in unserer Seele brennt, spüren wir die zugehörige Erinnerung an Verlust, Verrat oder ein anderes traumatisches Erlebnis. Früher oder später etabliert sich die Leuchtschrift in unserem Körper über schmerzlich spürbare Symptome und Krankheiten, die erst nur lästig sind, die uns früher oder später auch ganz und gar lahm legen.

Bis wir endlich Frieden schließen mit diesem Schmerz, indem wir ihn verstehen und als Teil unserer Biografie akzeptieren. So lange wir ihn spüren, müssen wir mit ihm leben und lernen, seinen Sinn zu verstehen. Den Sinn den er für unseren Lebensweg hat. Dieser Sinn teilt sich uns wie durch eine Leuchtschrift klar und einleuchtend mit. Wir müssen sie nur richtig lesen. Das ist für jeden Menschen natürlich ein vollkommen individueller Prozess, der nur aus der eigenen Lebensgeschichte heraus zu verstehen und zu lösen ist. Es ist genau der Prozess, aus dem wir im Laufe der Zeit tatsächliche Stärke entwickeln, der uns zu einer starken Persönlichkeit macht.

Schalter-Umlegen oder persönliche Stärke entwickeln

Wir haben die Wahl, ob wir immer wieder einen Schalter umlegen wollen, was uns immer wieder neue Kraft kostet, oder ob wir echte, persönliche Stärke entwickeln wollen. Stärke, die wir dafür nutzen, Frieden zu schließen mit unserem Schicksal, und darin unser individuelles Glück finden. Bei letzterem unterstützte ich Sie gerne mit meinen Beratungen, die berühren. Denn was kann uns mit mehr ZuFRIEDENheit erfüllen, als wenn wir unser individuelles Schicksal als persönlichen Lehrweg verstehen? Den Lehrweg, der uns fit macht dafür, unsere persönlichen Herausforderungen in echter persönlicher Stärke zu meistern?

So lange wir glauben, wir könnten unsere wahren Gefühle nach Gusto an- und abschalten, um selektiv auszublenden, was uns nicht gefällt, so lange hindern wir unsere Lebens-Energie daran, frei zu fließen. Und das bedeutet nichts Geringeres, als dass wir uns mit unserem Ego selbst aus unserem Flow heraus katapultieren. Je effektiver wir das tun, umso weiter entfernen wir uns von dem wonnigen Gefühl, in dem wir uns eins fühlen mit uns und der Welt, und in dem sich in unserem Leben eins ins andere fügt.

Zurück zum Flow finden, der uns mit Leichtigkeit durchs Leben trägt

Wenn wir dieses wonnige Gefühl, unseren Flow erleben wollen, der uns mit seiner unvergleichlichen Leichtigkeit durchs Leben trägt und gesund hält, dann müssen wir vor allem eines tun: unsere wahren Gefühle akzeptieren, wie sie kommen und gehen, und Frieden schließen mit den Ursachen unserer Gefühle. Dabei unterstützte ich Sie gerne mit seelischen und energetischen Berührungen.