ES will immer nur – das eine

Ein Schmetterling labt sich an einer Blüte.

ES existiert quasi seit Anbeginn der Zeit und das bis auf den heutigen Tag unschlagbar erfolgreich: das Leben selbst. Was ES so erfolgreich macht, können wir überall beobachten, wo Leben herrscht: Es will immer nur das eine, nämlich: sich selbst erhalten.

Für diesen Erfolg der ewigen Selbst-Erhaltung legt das Leben selbst eine unvorstellbar reiche Kreativität an den Tag, durch die ES sich in unendlich vielen Variationen immer wieder weiter entwickelt. Dadurch entstehen immer wieder neue Lebens-Bedingungen, an die Es sich immer wieder neu anpasst. Dabei baut es immer weiter auf das auf, was sich als erfolgreich erwiesen hat. Und das vom ersten Einzeller bis hin zu komplexen Wesen mit Gehirn und Herz.

Wie wollen wir nach Corona weiterleben?

Wir Menschen sind ein Teil dieses Prinzips Leben. Damit sind wir auch ein Teil des Erfolgsrezepts des Lebens. Und das, was wir heute sind, ist das Ergebnis von immer wieder neuen Anpassungen an immer neue Lebens-Bedingungen, auch Evolution genannt. Im Moment stecken wir inmitten eines radikalen Wandels unserer Lebens-Bedingungen.

Hand aufs Herz: können Sie sich vorstellen, dass das Leben nach Corona einfach so weitergeht wie vorher, als wäre nichts gewesen? Soll all die reiche Kreativität, die Offenheit für notwendige Anpassungen, die das Überleben sichern, all die neuen Blickwinkel auf das, was tatsächlich Wesentlich ist für unser Leben – soll all das „nach Corona“ einfach in einer Mottenkiste verschwinden, als wäre nichts gewesen?

Unsere neue Wertschätzung als Entwicklungsschritt in eine bessere Zukunft

Das Leben selbst bringt uns gerade sehr erfolgreich sehr viel bei, was uns sehr nützlich werden kann, wenn wir unsere veränderten Lebens-Bedingungen als Chance begreifen. Als Chance, durch die wir unser Überleben durch einen neuen Entwicklungsschritt in neuen Variationen bereichern. Und das Leben selbst zeigt uns gerade ganz klar eine Richtung auf, in der es besser weitergehen könnte, als bisher.

Es beginnt mit dem notwendigen Herunterfahren der Wirtschaft. Greifen wir das doch mal als Hinweis dafür auf, dass es vielleicht nicht das Klügste ist, der Wirtschaft prinzipiell die oberste Priorität einzuräumen. Wenn wir jetzt schon gelernt haben, wer wirklich System-Relevant ist, dann können wir uns jetzt auch mal überlegen, wie diese neue Wertschätzung in unserem zukünftigen Wirtschaften zum Ausdruck kommen soll.

DAS Eine, das sich wirklich zu erhalten lohnt

Wer dient eigentlich wem? Die Wirtschaft uns Menschen oder wir Menschen der Wirtschaft? Wie wollen wir in Zukunft leben? Wie wollen wir wirtschaften? Was ist für uns DAS Eine, was wir wirklich wollen, das, was sich wirklich zu erhalten lohnt? Soll das wirklich der ewig sich steigernde Konsum sein oder gibt es da noch etwas, was viel eher das Zeug hat, das Eine zu sein, was wir wirklich wollen.

Was hat uns die letzten Wochen mehr gefehlt? Das Shoppen oder die spürbare Nähe zu den Menschen, die uns wirklich nahe stehen? In welcher Form sollen all die Erfahrungen, die wir jetzt machen, unser zukünftiges Leben verändern und bereichern? Stellen wir uns doch einfach mal vor, dass unser zukünftiges Überleben von der reichen Kreativität geprägt sein wird, die unser Leben erfolgreicher sichert als das sture Bedienen wirtschaftlicher Mechanismen, die längst zum Selbstzweck geworden sind.

Wagen wir einfach mal ein paar Gedanken

Denken wir einfach mal über all das nach. Vielleicht entwickeln wir dabei ja auch den Mut, uns als Teil des Lebens zu erkennen, das immer nur das Eine will und das sich dafür in immer neuen Variationen immer wieder weiter entwickelt und erhält. Dann könnten wir auch mal den Gedanken wagen, dass das Leben selbst es wirklich gut mit uns meint.

ES teilt uns ziemlich klar mit, wie es besser weitergehen könnte als zuvor. Dafür stellt ES uns vor immense Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es uns immense Fähigkeiten an die Hand, diese Herausforderungen zu meistern. Und all das schon allein deshalb, weil ES sich unter anderem durch uns Menschen selbst erhält.


Beitrags-Photo von Capri23auto auf Pixabay