Wirklich solidarisch

Freunde haken sich mit ihren kleinen Fingern ein.Er ist nur allzu verständlich: der Wunsch nach einer Rückkehr zu einem Leben ohne Maske, ohne drohenden Lock-down, zu einem Leben, in dem wir nach Herzenslust reisen, Konzerte und Restaurants besuchen können wie früher. Um sich diesen Wunsch zu erfüllen, lassen sich viele Menschen impfen. Und weil sie glauben, dass nur dann alles wieder so werden kann wie früher, wenn sich am besten alle Menschen impfen lassen, fordern sie, dass auch alle anderen sich gefälligst impfen lassen sollen. Impfen sei schließlich ein Akt der Solidarität. – Wirklich?

Bis jetzt ist die Rückkehr zu einem Leben wie früher durch konsequentes Durchimpfen nichts weiter als ein Glauben und Hoffen. Schon zeigt sich, dass die Wirkung der Impfung schon nach ein paar Monaten wieder aufgefrischt werden soll. Und danach wieder und wieder. Es gibt keine gesicherten Erkenntnisse über unerwünschte Nebenwirkungen und Langzeit-Folgen des Impfens. Keine.

Die gesicherten Erkenntnisse über Gentechnik

Die beliebten mRNA-Impfstoffe werden mittels Gentechnik hergestellt. Und über Gentechnik im Allgemeinen gibt es leider sehr wohl gesicherte Erkenntnisse: früher oder später kommt es immer zu nicht vorhergesehenen Nebenwirkungen. Die Versprechen der Gentechnik haben sich als  bloße Mythen herausgestellt, wie eine Studie von April diesen Jahres belegt. (siehe unten)

Zum Beispiel sorgt gentechnisch veränderter Mais, der Gift zur Schädlings-Bekämpfung produzieren soll, am Ende vor allem immer für eines: die Ursprungs-Schädlinge mutieren zu Super-Schädlingen, die dann nur noch mit enormen Mengen hochgiftiger Substanzen in den Griff zu bekommen sind. Dabei lautet das Versprechen der Gentechnik: Mais-Anbau ganz ohne Schädlings-Bekämpfung.

Mutationen entstehen durch Mutationsdruck

Ein Maiskolben auf einem trockenen MaisfeldBemerkenswert dabei ist, dass niemand auf die Idee käme zu behaupten, natürlich wachsender Mais sei Schuld an den mutierten Super-Schädlingen. Mutationen entstehen durch Mutationsdruck. Und Mutationsdruck entsteht zum Beispiel durch gentechnisch veränderten Mais. So weit so logisch.

Sobald es aber um die Corona-Pandemie geht, betreten wir ein Feld, auf dem gerne viel behauptet wird, gerne abseits aller Logik. So wird zum Beispiel behauptet, die Ungeimpften seien der Grund für die Mutationen des Corona-Virus. Doch wie sollten Ungeimpfte das Corona-Virus unter Mutationsdruck setzen können? Das käme der Behauptung gleich, natürlich gewachsener Mais sei Schuld am Entstehen der Super-Schädlinge auf den Feldern der gentechnisch veränderten Mais-Pflanzen.

Auch Geimpfte können ansteckend sein – vollkommen unbemerkt

Auch das Versprechen der Immunisierung gegen Corona ist nur eine Behauptung, wie wir längst wissen. Immer wieder kommt es zu so genannten Impf-Durchbrüchen, bei denen Geimpfte erkranken und dabei genauso ansteckend sind wie Ungeimpfte. Da man sich aber entschieden hat, alle Geimpften unter anderem dadurch zu belohnen, dass ihnen die Test-Pflicht erspart wird, werden sich viele Geimpfte in einer trügerischen Sicherheit wiegen. Ohne es zu merken, können sie bei einer Erkrankung mit sanftem Verlauf etliche Menschen anstecken und tauchen wohl noch nicht einmal in der Nachverfolgung der Kontakte auf, weil sie ja schließlich geimpft sind. Ist das wirklich solidarisch?

Immerhin ist im Moment wohl klar, dass das Impfen im Falle einer Erkrankung stets zu einem sanften Verlauf führt. Auf den Intensiv-Stationen unserer Krankenhäuser liegen die Ungeimpften. Doch würden sie dort auch liegen, wenn es die Mutationen, die überhaupt erst durch das Impfen entstanden sind, gar nicht gäbe? Wir wissen es nicht. Wir können es aber auch nicht ausschließen. Denn gesicherte Erkenntnisse darüber gibt es nicht.

Was darf man fordern im Namen der Solidarität?

Mit den Impfungen gehen erhebliche Risiken einher. Auch wenn noch so oft behauptet wird, die Impfstoffe seien sicher – wir müssen davon ausgehen, dass die Risiken, die die Impfstoffe in sich bergen, groß und momentan noch unberechenbar sind. Wie solidarisch ist es unter diesen Umständen, von Anderen zu fordern, sich impfen zu lassen?

Wirklich solidarisch wäre es meiner Meinung nach, wenn diejenigen, die sich impfen lassen, einfach zugeben, dass sie es aus Egoismus tun, weil sie dieses und jenes wieder tun können wollen wie früher. Das wäre mehr als in Ordnung und verständlich. Vor allen Dingen wäre es ehrlich. Diese Ehrlichkeit könnte den Weg ebnen zu gegenseitigem Verständnis und zu einem respektvollen Umgang mit allen, die sich wegen des hohen Risikos nicht impfen lassen wollen.

Seien wir ehrlich – und dann wirklich solidarisch

Zwei Frauen legen sich gegenseitig einen Arm um und schauen nach vorn.Echte Solidarität wäre es in Sachen Corona, wenn Geimpfte und Nicht-Geimpfte sich gegenseitig in ihrer unterschiedlichen Haltung respektieren. Das Impfen ist ein massiver Eingriff in unseren Körper, in unser Immun-System, in unser Erbgut. Schlimmstenfalls kann es sich auf lange Sicht als Körperverletzung herausstellen. Von Anderen zu fordern, all diese Risiken auf sich zu nehmen, für gerade mal ein paar Monate Schutz vor einem schweren Verlauf – denn mehr als dieses Bisschen bieten die Impfungen ganz offensichtlich nicht –  was hat das mit Solidarität zu tun?

Während es für die einen wichtiger ist, in den Genuss der Belohnungen für das Impfen zu kommen, ist es den Anderen wichtiger dem Risiko der unerwünschten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen zu entkommen. Diese Abwägung hat so oder so nichts mit Solidarität zu tun. Wir alle müssen tun, wovon wir aus tiefstem Herzen überzeugt sind. Also seien wir lieber ehrlich und geben unsere ehrlichen Motivationen offen zu, warum wir uns impfen lassen oder nicht. Vielleicht wächst dann auch die Einsicht, dass es für beide Positionen gute Gründe gibt. Und vor allem: dass es gute Gründe dafür gibt, sich in wirklichem Respekt vor unterschiedlichen, souveränen Entscheidungen zu begegnen.

Für mich wäre das wirklich solidarisch.

Link zu der oben erwähnten Studie:

„Neue Gentechnik birgt leere Versprechen für Landwirtschaft und Klima“
https://www.global2000.at/presse/global-2000-und-ig-saatgut-studie-deckt-auf-neue-gentechnik-birgt-leere-versprechen-f%C3%BCr

„Gentechnik: unkontrollierbar und schädlich“

Fundierte Informationen zu Auswirkungen und Risiken der Gentechnik vom Umweltinstitut München
http://www.umweltinstitut.org/themen/gentechnik/gentechnik-uebersicht.html

Wundermittel Gentechnik-Baumwolle?

Ein umfangreiches Dossier zu den Folgen des Anbaus gentechnisch veränderter Baumwolle finden Sie hier:
https://www.keine-gentechnik.de/dossiers/baumwolle-gentechnik/


Wertschätzung leben?

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